Merck Finck zur Commerzbank: "Wir haben keine Kaufempfehlung"
Auch wenn die Aktie der Commerzbank sich zuletzt sehr stark zeigte, bleibt Analyst Konrad Becker, Merck Finck & Co, skeptisch. "Unabhängig von der Frage, ob jetzt in absehbarer Zeit noch mal eine Kapitalerhöhung kommt oder nicht, halten wir die Bank für relativ schwach", so Becker. Auch beim Thema Eurohypo könnte noch Einiges an Ungemach auf Deutschlands zweitgrößte Bank zukommen. Mehr dazu im Interview.
Auch für die Deutsche Bank hat Merck Finck & Co keine Kaufempfehlung. "Unser Hauptproblem ist der Bankensektor", so Analyst Becker. "Was wir im Moment sehen ist so eine gewisse Erholungstendenz, ausgelöst durch die Politik der Zentralbanken, die verhindert hat, dass wir eine akute Liquiditätskrise bekommen, die auch die Staatsfinanzierung vieler europäischer Staaten sicherer gemacht hat, aber das löst die Probleme nicht", so Becker weiter. "Wir sehen da im Grunde genommen nur, dass im Moment die Ängste etwas zurückgehen. Und da Finanzwerte in der Vergangenheit ja sehr gelitten haben, ist da relativ viel Nachholpotenzial und da werden einige zuschlagen. Aber aus fundamentaler Sicht glauben wir nicht, dass sich die Situation nachhaltig gebessert hat."
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Redakteur: Sebastian Schick
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