Nebenwerte: Aufgepasst bei Fuchs Petrolub und Klöckner & Co
Fuchs Petrolub steigert Gewinn und Umsatz im ersten Halbjahr. Dennoch kommt die Bilanz heute gar nicht gut am Markt an. Zeitweise war die Aktie fast 15% im Minus. Die Aktie von Klöckner & Co ist schon seit Wochen auf Talfahrt. Allein in den letzten vier Wochen ging es 30% abwärts. Wie es mit den beiden Papieren weiter geht, weiß Stephan Heibel vom Finanzportal www.aktien-meldungen.de und der Sentiment-Umfrage animusX.
Im ersten Halbjahr zog das Ergebnis vor Zinsen und Steuern von Fuchs Petrolub um 8,1 Prozent auf 133,9 Millionen Euro an. Der Umsatz kletterte um 18,2 Prozent auf 828,5 Millionen Euro. Allerdings ist der Umsatz nicht wegen einer höheren Nachfrage gestiegen, sondern wegen höheren Preisen. Für die Schmierstoffe braucht Fuchs Petrolub in erster Linie Öl und der Ölpreis ist in den letzten Monaten kräftig angestiegen. Das konnte man an die Kunden weitergeben. "Das heißt: Die Einsatzkosten steigen und gleichzeitig schwächelt der Absatz. Das ist ein gefährliches Gemisch", sagt Stephan Heibel.
Stahlhändler sind sehr frühzyklisch. Herrscht Konjunkturaufschwung, ist die Aktie in der Regel schon kräftig angestiegen. Bei einer Rezession ist die Aktie längst eingebrochen. "Das sehen wir im Moment bei Klöckner. Die Rezession wird momentan befürchtet. Das wird von Analysten in verhaltenen Kommentaren und von Anlegern im Kurs umgesetzt", sagt Stephan Heibel. "Ob wir heute einen Boden sehen - ich glaube es eher nicht. Klöckner ist mir zu gefährlich", so der Betreiber des Finanzportals www.aktien-meldungen.de weiter.
Redakteur: Sandra Heinze
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