Pest oder Cholera: Was bringen die Commerzbank-Zahlen?
Die Spannung steigt. Morgen wird die Commerzbank Jahreszahlen vorlegen. Auch wenn keine großen Überraschungen erwartet werden, überschlagen sich die Analysten noch einmal mit Prognosen und Einschätzungen.
Die Griechenland-Krise hat der Commerzbank schwer zugesetzt. Insgesamt dürfte die Bank mit ihren Griechenlandpapieren rund 2,2 Milliarden Euro Verlust gemacht haben. Davon hat die Bank bereits knapp die Hälfte abgeschrieben. Analysten rechnen nur noch mit einem Jahresüberschuss von knapp 500 Millionen Euro. Im Vergleich zum Vorjahr wäre das ein Einbruch von zwei Dritteln. Derzeit ist die oberste Priorität der Bank die Stärkung des Kapitals. Beim Stresstest der europäischen Bankenaufsicht wurde bei der Commerzbank eine Kapitallücke von 5,3 Milliarden Euro festgestellt. Die will das Institut aus eigener Kraft schließen. Bislang hat sie bereits 57 Prozent der Summe aufgebracht. Die Commerzbank ist zuversichtlich, die Kernkapitalquote bis Juni auf 9 Prozent anheben können. Darüber hinaus will die Bank sogar einen Puffer von einer Milliarde Euro anhäufen. Vor dem Hintergrund dieser doch recht ehrgeizigen Ziele bewerten die Analysten die Commerzbank-Aktie äußerst unterschiedlich. Mehr zu den Einschätzungen und Empfehlungen der Analysten erfahren Sie im Beitrag!
Redakteur: Cornelia Zinck
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