Platow-Chefredakteur zu QSC: "Übernahme-Preis noch zu niedrig"
Letzte Woche hatte der Platow-Brief geschrieben, dass eine Übernahme QSCs durch KKR wahrscheinlich sein könnte. Warum sich Platow so sicher ist und welche Auswirkungen eine Übernahme auf QSC hätte - das erfahren Sie in diesem Interview vom Chefredakteur des Platow-Briefs Frank Mahlmeister.
Bereits im Mai hatte KKR Versatel übernommen - eigentlich ein Verlustbringer. Doch KKR war hier sehr optimistisch. Um Versatel nach vorne zu bringen, sollte eine Übernahme das Unternehmen schlagkräftiger und größer machen. Ferner lautete das strategische Ziel, dass sich Versatel künftig auf den Bereich Geschäftskunden fokussieren solle. "Und genau in diesem Gebiert ist ja QSC zu Hause, und insofern wäre das sicherlich strategisch eine sehr sinvolle Ergänzung," so Frank Mahlmeister, Chefredakteur des Plato-Briefs. Da es in der Branche einen sehr starken Konsolidierungsdruck gibt, müsse sich QSC als sehr kleiner Anbieter überlegen, ob es auf Dauer durchzuhalten sei, sich alleine auf dem Markt zu verteidigen. Oder ob es nicht sinnvoller wäre, sich an einen starken Partner, wie KKR anzulehnen und zusammen mit Versatel etwas Neues aufzubauen, so Mahlmeister.
Außerdem sei ein Finanzinvestor wie KKR wohl sicherlich so kreativ, Lösungen zu finden, um auch die Alt-Eigentümer zufrieden zu stellen, die den Preis der QSC-Aktie derzeit noch als zu niedrig empfinden. Eine Lösung wäre vielleicht ein Beteiligungsmodell, so dass die Alt-Eigentümer "vielleicht von zukünftigen Gewinnen von zukünftigen Wertsteigerungen dann besonders profitieren können," so Mahlmeister weiter.
Auf Grund des heutigen Anstiegs der QSC-Aktie könne man davon ausgehen, dass der Markt ebenfalls der Auffassung sei, dass solch eine Übernahme sehr gut passen würde. Welcher Preis für die QSC-Aktie für eine Übernahme fair währe und wieso der Platow-Brief das Thema Übernahme bei QSC aufgegriffen hat - das erfahren Sie in diesem Interview.
Redakteur: Brigitte Bauer
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