Politiker warnt: Die Notenbanken sind die Verursacher der Krise!
"Die größten Probleme könnten uns erst bevorstehen!" Die Notenbanken spielen momentan um die Zukunft der Welt. Für Frank Schäffler von der FDP ist klar, nur wenn die Politik mit Verstand agiert, kann eine Eskalation vermieden werden.
Erholung schreitet voran, ist aber noch fragil Der Geschäftsführende Direktor des Internationalen Währungsfonds (IWF), Dominique Strauss-Kahn, hat am Donnerstag die Erholung der Weltwirtschaft als immer noch anfällig bezeichnet. ;Die Erholung schreitet voran, ist aber immer noch fragil, sagte er bei einer Pressekonferenz im Vorfeld der Jahrestagung von IWF und Weltbank in Washington. Es bestünden weiterhin Risiken für die Entwicklung. Eine Besorgnis stelle die Lage in Europa dar, das immer noch um Wachstum kämpfe. ;Die Situation in den USA ist unsicher;, hob Strauss-Kahn zudem hervor. Das Problem der zu hohen Staatsverschuldung müsse nicht notwendigerweise mit schnellstmöglicher Konsolidierung angegangen werden, hob er hervor. Bei dem Treffen würden auch Währungsfragen intensiv diskutiert, kündigte Strauss-Kahn an. Seine Aussage eines ;Währungskriegs; sei ;vielleicht ein wenig zu militärisch;, räumte er ein, warnte aber zugleich, wer Währungen als ;Waffe; einsetze, schädige die Weltwirtschaft. Auf die Frage nach der Notwendigkeit einer neuen Weltwährungsvereinbarung sagte der Geschäftsführende IWF-Direktor, ein solches sehe er nicht. Mit Blick auf China und jüngste Forderungen von US-Finanzminister Timothy Geithner betonte er aber, wenn Länder mehr Stimmrechte am IWF wollten, müssten sie auch ;mehr Verantwortung für die Weltwirtschaft; übernehmen. ;Es gibt keine formellen Link zwischen beidem;, betonte er aber. Den chinesischen Yuan bezeichnete Strauss-Kahn als unterbewertet.
Redakteur: Peter Kuhmann
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