Praktiker: "Dem Konzern steht das Wasser bis zum Hals"
Praktiker will eine neue Kreditlinie beantragen und Max Bahr als Sicherheit dazugeben. Zudem möchte der Konzern möglicherweise neue Bonds emittieren, die dann hochverzinst werden. "Praktiker steht das Wasser bis zum Hals", sagt Christian Ludwig, Analyst beim Bankhaus Lampe. Alle Möglichkeiten würden jetzt ausgelotet, um neues Kapital zu beschaffen.
Früher oder später werde kein Weg an einer Kapitalerhöhung vorbeiführen, so Ludwig weiter. Das Eigenkapital des Konzerns sei mittlerweile sehr gering. Laut Ludwig sind es vielleicht noch annähernd 13 Prozent, die Ende des Jahres zu Buche stehen könnten.
"All das, was im Moment läuft, könnte auch nur ein Vorspiel zu einer eventuell fälligen Kapitalerhöhung sein", sagt der Analyst. Durch eine mögliche Kapitalerhöhung könnte das Ergebnis der Aktionäre verwässert werden. "Von daher empfehlen wir die Aktie weiterhin zum Verkauf", so Ludwig.
Das gesamte Interview mit Christian Ludwig können Sie hier sehen.
Redakteur: Markus Gentner
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