PSI AG: "Verbessern unsere Marge Jahr für Jahr"
PSI bietet Softwarelösungen für das Energie-, Produktions- und Infrastrukturmanagement an. Auch wenn sich die Stromnetzbetreiber wegen noch nicht geklärter regulatorischer Anforderungen mit Investitionen zuletzt zurückhielten, sind die Aussichten für 2012 gut. "Es gibt jetzt eine Menge Planungsarbeiten und wir denken, dass größere Aufträge dann eher im Verlauf des nächsten Jahres kommen", so Vorstandschef Dr. Harald Schrimpf.
Ende Oktober hat PSI den Neunmonatsbericht vorgelegt. In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres steigerte die Gesellschaft ihren Auftragseingang um 13 Prozent auf 138 Millionen Euro. Der Umsatz legte um 3 Prozent auf 117,3 Millionen Euro zu, das Betriebsergebnis um 16 Prozent auf 6,3 Millionen. Unterm Strich gab es einen Rückgang von 3,6 auf 3,4 Millionen Euro. Der Vorstand begründete dies mit einem vorübergehenden negativen Steuereffekt.
Wegen zurückhaltender Investitionen seitens der Stromnetzbetreiber hat PSI die Gewinnprognose für 2011 gesenkt. nun nur noch mit einem operativen Ergebnis von 10 bis 11 Millionen Euro, ursprünglich waren 13 Millionen Euro angepeilt. 2010 hatte das Unternehmen 9,5 Millionen Euro vor Zinsen und Steuern verdient. Das Unternehmen will in diesem Jahr Aufträge über 185 Millionen Euro einsammeln, der Umsatz soll von 159 auf 170 Millionen Euro steigen. Im nächsten Jahr rechnen die Berliner mit weiterem Wachstum.
Redakteur: Sebastian Schick
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