PSI: Aktionäre aufgepasst - 2011 wird noch besser!
Die PSI-Aktie hat 2010 bereits über 70 Prozent zugelegt. Und wenn 2010 und vor allem 2011 so laufen wird, wie von PSI geplant, dann könnte das der Aktie noch mehr Auftrieb geben. Vor allem, wenn die wirtschaftliche Erholung in 2011 endlich zu Buche schlagen wird. Dr. Harald Schrimpf, Vorstand von PSI erklärt, was PSI ausmacht.
PSI hat in den ersten neun Monaten des Jahres 2010 das EBITDA um 24 Prozent auf 8,5 Millionen Euro gesteigert. Im Vorjahr hatte PSI hier 6,8 Millionen Euro erzielt. Das EBIT konnte um 17 Prozent auf 5,4 Millionen Euro ansteigen. Das Konzernergebnis nach Zinsen und Steuern lag, bedingt durch den temporären Effekt höherer latenter Steuern, mit 3,6 Millionen Euro leicht unter dem Vorjahreswert. Der Konzernumsatz erhöhte sich um 13 Prozent auf 113,5 Millionen Euro. Der Auftragseingang stieg gegenüber dem Vorjahreswert um 6 Prozent auf 122 Millionen Euro an. Das Segment Energiemanagement, das Elektrizität, Gas, Öl und Wärme beinhaltet, erzielte einen 4 Prozent höheren Umsatz von 45,1 Millionen Euro. Das Betriebsergebnis des Segments wurde auf 4,6 Millionen Euro gesteigert. Der Bereich Gas und Öl konnte sich erneut positiv entwickeln und schaffte den Einstieg in neue Großprojekte in Russland. Im Bereich Elektrische Energie wurde im Rahmen eines Exportprojekts in die Entwicklung von Protokollen und Schnittstellen zu Stationstechnik und Smart Metern nach amerikanischem Standard investiert. Der Umsatz im Segment Produktionsmanagement lag in den ersten neun Monaten mit 48,7 Millionen Euro 12 Prozent über dem Vorjahreswert. Das Betriebsergebnis verringerte sich jedoch auf 0,2 Millionen Euro und lag damit deutlich unter Plan. Belastet wurde das Segment vor allem durch Investitionen in die neue Rohstoffförderungs-Leitwarte im Rahmen des Pilotprojekts sowie beschleunigte Abschreibungen aus Kaufpreisallokation. Für das 4. Quartal erwartet PSI erste Lizenzerlöse aus der Vermarktung des neuen Produktes. Im Infrastrukturmanagement erhöhte sich der Umsatz um 50 Prozent auf 19,7 Millionen Euro. Das Betriebsergebnis wurde weiter auf 1,3 Millionen Euro gesteigert. Die Investitionen in die Kommunikationslösung Cellls wurden im 3. Quartal abgeschlossen. Zum Ergebnis des Segments trugen vor allem die Tochterunternehmen in Südostasien und Polen sowie der Bereich Transport und Telekommunikation bei. PSI erwartet im Infrastrukturmanagement in den nächsten Quartalen große Aufträge aus der Golfregion. Einige Golfstaaten wollen carbonfreie Städte haben und gerade diesen Trend in dieser Region nutze PSI, so Dr. Schrimpf. Vor allem Pilotprojekte in verschiedenen großen Firmen seien jetzt am anrollen und hier werde man auch demnächst ein paar gute Meldungen hören dürfen. Heute hat PSI bekannt gegeben, dass es vom Gazprom-Tochterunternehmen OJSC „Gazavtomatika“ OJSC „Gazprom“ mit der Lieferung der Software für das Leitsystem der Kompressorstation Baidaratskaya beauftragt wurde. Dieser strategisch bedeutende Auftrag soll den Auftakt für weitere geplante Leitsysteme im Rahmen der Bovanenko-Uchta-Gaspipeline sowie der Nordeuropäischen Gastransportmagistrale der Gazprom liefern. Wer in PSI investiert, springt damit auf den Trend der Erneuerung der Energie-Infrastruktur auf. Dies bedeute den Zubau von erneuerbaren Energien. Der Bedarf nach der von PSI hergestellten Software, also die reine Smartness, werde steigen. Da PSI im deutschsprachigen Bereich auf diesem Gebiet Marktführer sei, hofft PSI darauf, dass die erneuerbaren Energien auch weiter ausgebaut werden, nicht nur in Deutschland, sondern auch in Europa.
Redakteur: Brigitte Bauer
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