PSI-Vorstand: Neue Software gegen den Rohstoffhunger entwickelt
100 Prozent in 2010 - das ist die Bilanz der PSI-Aktie. Softwarelösungen für Energieversorger, Industrie und Infrastrukturbetreiber kommt also gut an. Und das zeigen auch die Zahlen, die das Unternehmen vorgelegt hat. PSI ist gerade an einem interessanten Projekt dran. Hierbei geht es um Rohstoffe. Was sich dahinter verbirgt, das erfahren Sie hier von Dr. Harald Schrimpf, dem Vorstand von PSI.
PSI hat die vorläufigen Zahlen für das abgeschlossene Geschäftsjahr 2010 veröffentlicht. Das EBIT konnte demnach um 22 Prozent auf 9,5 Millionen Euro gesteigert werden. Das EBITDA kletterte ebenfalls um 22 Prozent auf 13,9 Millionen Euro. Der Konzernumsatz wuchs um 8 Prozent auf über 158 Millionen Euro, der Auftragseingang wurde um 18 Prozent auf 177 Millionen Euro verbessert. Für 2011 strebt PSI einen Auftragseingang von 185 Millionen, ein Umsatzwachstum auf über 170 Millionen Euro und eine Steigerung des Betriebsergebnisses auf etwa 13 bis 15 Millionen Euro an. Durch die Beauftragung größerer Konzernlizenzen könne dieses Ziel auch deutlich überschritten werden, so das Unternehmen.
PSI hat ein neues Produkt aufgelegt. Bei diesem Großprojekt hat PSI Forschungs- und Entwicklungsleistungen mit zugebracht. Dieses Produkt ist abgeschlossen und PSI erwartet sich davon 2011 Geschäftserfolge. Durch diese Software kann die Förderung von Rohstoffen deutlich verbessert werden. Eine entsprechende Software für diese Marktnische gibt es noch nicht. Damit kann man einen erheblichen Beitrag zur Verbesserung der Effizienz von Minen leisten. "Die Rohstoffknappheit ist in aller Munde, der Aufstieg von China, Indien und vielen anderen großen Nationen bedeutet einen großen Rohstoffhunger, so dass wir glauben, dass das ein attraktiver Markt für uns sein kann dort behilflich zu sein," so Dr. Harald Schrimpf.
PSI hat Anfang des Jahres 2011 die PSI Metals North America gegründet und damit die Aktivitäten im nordamerikanischen Markt verstärkt. Die neue Gesellschaft wird die PSI-Kunden in Kanada und den USA vom Standort Pittsburgh aus betreuen und zugleich die Vertriebsaktivitäten in Nordamerika verstärken. Der Fokus der PSI Metals North America liegt zunächst auf dem Geschäftsfeld Metallerzeugung, in dem PSI mit Kunden wie ArcelorMittal, U.S. Steel, AK Steel, Severstal North America, ThyssenKrupp und vielen anderen in Nordamerika vertreten ist. Mittelfristig wird PSI die neue Tochtergesellschaft für den Eintritt weiterer Geschäftsfelder in den amerikanischen Markt nutzen.
Redakteur: Brigitte Bauer
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