RENIXX: "22 Prozent Verlust im ersten Halbjahr, Durststrecke hält an!"
Der Index der Erneuerbaren Energien blickt auf ein verlustreiches erstes Halbjahr 2010 zurück. Dr. Norbert Allnoch, Internationalen Wirtschaftsforum blickt auf ein schwaches erstes Halbjahr zurück. Allerdings scheint sich die Stimmungslage gerade bei den Solarkonzernen langsam wieder aufzuhellen...
2007 notierte der RENIXX auf seinem Allzeizhoch. Seitdem geht es bergab. Jetzt so Dr. Norbert Allnoch hat der Index seinen Boden gefunden.
Verantwortlich für den Kursrückgang waren die Finanzkrise und die Probleme bei der Finanzierung.
Zu den größten Verlieren gehören hauptsächlich Solarwerte wie Sunpower und Trinasolar.
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Eine Markteinschätzung von Bundesumweltminister Norbert Röttgen.
-Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) rechnet nach der Kürzung der Solarstrom-Vergütung nicht mit einem Markteinbruch bei Solaranlagen. "Dafür gibt es keine Indizien ",sagte der Minister am Montag nach dem Besuch eines Solarzentrums in Erfurt. Röttgen verteidigte die Förderkürzung
von bis zu 16 Prozent ab Oktober gegen erneute Kritik von Vertretern der Solarindustrie.
Der Chef der Branchenvereinigung "Solarvalley Mitteldeutschland ",Hubert Aulich, rechnet dagegen mit einem etwas verlangsamten Wachstum der Branche bereits im zweiten Halbjahr. In den ersten Monaten dieses Jahres hatte die Debatte um die Förderkürzung zu einem Nachfrageboom geführt. Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) verwies auf die
große Bedeutung der Solarindustrie für Investitionen und Arbeitsplätze in den neuen Ländern. Sie hatte sich vehement gegen die ihrer Meinung nach zu
deutlichen Einschnitten bei der Förderung von Solarstrom gewandt. Lieberknecht sagte der Branche auch künftig Unterstützung der Landesregierung zu. Die Vereinigung Solarvalley schätzt die Zahl der Arbeitsplätze in den Mitgliedsunternehmen in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt derzeit auf mehr
als 10 000. 75 Prozent der in Deutschland produzierten Solarzellen kämen aus diesen drei Bundesländern. Die Branche sieht sich einem verschärften Wettbewerb vor allem durch Hersteller aus China ausgesetzt. "Der Mark für Solar wird wachsen ",sagte Aulich. "Aber die große Frage wird sein, ob die deutschen Produzenten noch dabei sind. "Er sei überzeugt, dass die Entwicklung der erneuerbaren Energien weiter
vorankommt, äußerte Röttgen. Er sprach von einem guten Kompromiss bei der Fördersenkung, mit der auf bis zu 40 Prozent Preisverfall bei Solarstromanlagen
reagiert worden sei. Gleichzeitig gebe der Kompromiss vom Sommer Verlässlichkeit für die Branche. "Ich stehe dafür, dass er eingehalten wird. "Röttgen plädierte dafür, Sondergewinne bei einer möglichen Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken für die Ökostrom-Förderung einzusetzen. "Wenn es durch politische Entscheidungen Sondergewinne gibt, dann sollten sie überwiegend den erneuerbaren Energien zu Gute kommen. "Entscheidungen seien
jedoch noch nicht gefallen.
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