Singulus-Chef Rinck: "Wir folgen den Megatrends"
Singulus will im dritten Quartal endlich raus aus den roten Zahlen und den Turn-Around schaffen. Wie das das Unternehmen erreichen möchte, das erklärt Dr.-Ing. Stefan Rinck Vorsitzender des Vorstands von Singulus.
Singulus war letzte Woche auf der größten europäischen Solarmesse in Valencia vertreten. Und hier konnte das Unternehmen von einem chinesischen Kunden einen Auftrag an Land ziehen. Nämlich für die Anti-Reflexions-Beschichtungsanlage SINGULAR. 2010 wollte Singulus den Break-Even schaffen. Bisher notiert das Unternehmen allerdings, wie zuvor auch von Singulus angekündigt, in den roten Zahlen. Vielleicht kann ja SINGULAR jetzt dazu beitragen den Turn-Around zu schaffen. Dies strebt Singulus zumindest für das Gesamtjahr an. Für das Projekt SINGULAR liefert Singulus anscheinend die erste dieser Maschinen bereits im September aus. Die Beschichtungsanlagen werden sowohl für Aufgaben in der Fertigung von Silizium Solarzellen als auch für die Weiterentwicklung von neuen Solarkonzepten eingesetzt. Das Unternehmen weist in einer Pressemitteilung darauf hin, dass bereits eine Inline-Beschichtungsanlage für die Anti-Reflex-Beschichtung von Silizium Solarzellen erfolgreich installiert wurde. "Die mit der SINGULAR Anlage beschichteten Zellen aus der Produktion erreichen exzellente Wirkungsgrade. Die Installation und Inbetriebnahme eines ersten Front End Systems, das heißt einer integrierten Fertigungslösung bestehend aus nasschemischen Anlagen des Typs LINEA von SINGULUS STANGL SOLAR sowie einer kombinierten SINGULUS und STANGL Fertigungsstation für Silizium Solarzellen ist ein weiteres Beispiel und ein wichtiger Integrationsschritt für die Automatisierung und Kostenreduktion in der modernen Zellfertigung." Mit diesem Auftrag habe Singulus einen wichtigen Schritt realisiert, seine Marktanteile im Bereich Solarzellen weiter auszubauen.
Redakteur: Brigitte Bauer
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