Sky Deutschland nähert sich dem Break-Even
Lange war er angekündigt, jetzt scheint er endlich in greifbare Nähe gerückt zu sein: Der Break-Even. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat Sky Deutschland einen großen Schritt in diese Richtung gemacht. Der EBITDA-Verlust sank um 42 Prozent auf 155 Millionen, der Nettoverlust auf 277 Millionen von 408 Millionen Euro. Im vierten Quartal belief sich das EBITDA auf minus 58 Millionen Euro, der Nettoverlust sank um 35 Prozent auf 90 Millionen Euro. Der Umsatz kletterte auf Jahresbasis um knapp 17 Prozent auf 1,14 Milliarden Euro, im vierten Quartal erreichten die Erlöse 309 Millionen Euro. Hauptgrund für den Erlöszuwachs war das Kundenwachstum. Die Zahl der Neukunden stieg 2011 netto um 359.000 auf erstmals knapp über 3Millionen. Je Kunde konnte Sky im abgelaufenen Jahr durchschnittlich 30,46 Euro im Monat erlösen, 1,77 Euro mehr als im Vorjahr.
Die Investoren müssen sich allerdings noch etwas gedulden. Zwar sei es möglich, dass Sky in ein oder zwei Quartalen 2012 einen operativen Gewinn ausweisen wird, sagte Vorstandschef Brian Sullivan. Das Gesamtjahr werde aber voraussichtlich mit einem negativen, wenn auch signifikant verbesserten, EBITDA abschließen. Erst für 2013 stellt das Unternehmen ein positives EBITDA in Aussicht.
DowJones
Redakteur: Eva Schwörer






