Solar: "Extreme Probleme kommen auf die Branche zu"
Der TecDAX ist heute mit leichten Verlusten in den Handel gestartet. Das liegt vor allem an den schwachen Solarwerten. Um dem Massensterben zu entgehen, müssen die Solarunternehmen jetzt vor allem auf eines setzen: Zusammenarbeit.
Die Konkurrenz aus China macht deutschen Solarunternehmen schon seit längerem zu schaffen und jetzt kommt auch noch Gegenwind aus Deutschland: Umweltminister Norbert Röttgen hat angekündigt, das EEG überarbeiten zu wollen. Statt wie bisher halbjährlich soll die Einspeisungsvergütung nun monatlich überprüft werden. Das spart zum einen Kosten und wirkt zum anderen dem Vorzieheffekt entgegen. Andererseits soll somit auch der Bau von neuen Solaranlagen eingeschränkt werden - ein Alptraum für die Anbieter von Solarmodulen. Doch es gibt Hoffnung. Klaus Martin Korzilius, Analyst bei Close Brothers Seydler, erklärt im Interview mit dem DAF, wie Solarunternehmen reagieren sollten um nicht in die Insolvenz abzurutschen.
Redakteur: Eva Schwörer
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