Solar-Fabrik: Kursabschlag nach Q1-Zahlen übertrieben
Die Aktie des Solarzellenherstellers hat allein in den letzten vier Wochen 30% verloren. Vor allem die Zahlen vom Auftaktquartal sind dafür verantwortlich. "Übertrieben", lautet das Urteil von Philipp Leipold von der GBC AG. Auch wenn es für die ganze Branche gerade nicht glänzend aussieht, gibt es Hoffnung.
Vor allem für die deutschen Solarzellenhersteller sieht es derzeit finster aus. Der Preisdruck ist enorm, da die Konkurrenz besonders aus China viel billiger produzieren kann. Das hat auch der Solar-Fabrik die Bilanz verhagelt. Der Konzern konnte zwar den Absatz um 27% steigern, doch der Umsatz legte lediglich um 10% zu. Das EBIT beläuft sich auf -442.000 Euro. "Der massive Preisverfall bei den Modulen konnte weder durch günstigere Einkaufspreise noch durch eine verbesserte Produktivität kompensiert werden", sagt Philipp Leipold. Positiv an der Bilanz ist allerdings, dass das internationale Geschäft weiter ausgebaut werden konnte. Seit Mitte April läuft auch das Geschäft in Deutschland wieder besser...
Redakteur: Sandra Heinze
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