Soll & Haben: Infineon enttäuscht massiv
Der Chiphersteller Infineon hat zunehmend mit dem widrigen Wirtschaftsumfeld und der Kaufzurückhaltung seiner Kunden zu kämpfen. In den vergangenen vier Wochen trübte sich das Geschäft noch einmal deutlich ein. Nach dem Rekordjahr 2010/11 ist die Zeit neuer Bestmarken für Infineon damit erst einmal vorbei. Was das für die Aktie des Konzerns bedeutet - Alle Zahlen, Fakten und Analysen in Soll & Haben.
Für das neue Geschäftsjahr rechnet der DAX-Konzern mit Rückgängen bei Umsatz und Profitabilität. Der düstere Ausblick des Chipherstellers ist ein weiter Beleg dafür, dass die Schuldenkrise in der Eurozone und die Unsicherheit an den Finanzmärkten nun auch die Realwirtschaft erfasst haben. Die Halbleiterindustrie gilt im Allgemeinen als sehr anfällig für Konjunkturschwankungen und damit als guter Frühindikator, wohin die Reise gesamtwirtschaftlich geht. Dass auch das Geschäft von Infineon immer noch stark von der allgemeinen Wirtschaftsentwicklung abhängig ist, zeigt die Tatsache, dass die Ziele des Chipherstellers für das erste Quartal gerade einmal einen Monat Bestand hatten.
Lesen Sie dazu auch den Artikel des Anlegermagazins DER AKTIONÄR
Redakteur: Marco Pahl
24.05.
"Short positionieren"
Verkehrte Welt. Ein EU-Gipfel in Brüssel ohne greifbare Ergebnisse, schwache Einkaufsmanagerindizes aus China und Europa sowie ein enttäuschender ifo-Geschäftsklimaindex. All das hat nicht mehr »
24.05.
Die Ruhe vor dem nächsten Sturm? (1/2)
Der DAX hat sich am Donnerstag etwas von seinem Rücksetzer zur Wochenmitte erholt. Nach einem wechselhaften Handelsverlauf legte der deutsche Leitindex um 0,48 Prozent auf 6.315,89 Punkte zu. Seit mehr »
24.05.
Die Ruhe vor dem nächsten Sturm? (2/2)
Der DAX hat sich am Donnerstag etwas von seinem Rücksetzer zur Wochenmitte erholt. Nach einem wechselhaften Handelsverlauf legte der deutsche Leitindex um 0,48 Prozent auf 6.315,89 Punkte zu. Seit mehr »






