Solon: Berliner Solarkonzern meldet Insolvenz an
Die Solarindustrie hat seit längerem mit großen Problemen zu kämpfen. Trotzdem gab es in der letzten Woche einen kleinen Hoffnungsschimmer. Und zwar in Form von Warren Buffett. Der Investmentguru übernimmt in Kalifornien einen Solarpark. Der soll einmal der größte der Welt werden. Für viele Konzerne ist die Lage trotzdem düster. Das zeigt das jüngste Beispiel Solon.
Der Berliner Solarkonzern ist Pleite. Gestern hat Solon bekannt gegeben, Insolvenz anmelden zu müssen. Zuvor waren die Verhandlungen mit den Gläubigern endgültig gescheitert. Zum Hintergrund: Solon hatte in den ersten neun Monaten 2011 einen Verlust von über 200 Millionen Euro erwirtschaftet. Die Verschuldung war auf über 400 Millionen Euro angestiegen. Zuletzt hatte Solon in Gesprächen mit den Gläubigern versucht zu retten, was zu retten war. Vergeblich. Der Konzern scheiterte vor allem wegen des Preisverfalls bei Modulen und an der Billigkonkurrenz aus China.
Redakteur: Andreas Agly
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