Thomas Grüner: "7.000 Punkte im DAX sind möglich"
Thomas Grüner denkt anders, blickt gerne mal über den Tellerrand hinaus und, investiert antizyklisch. Aktuell vergleicht Grüner die Situation am deutschen Aktienmarkt mit der aus dem Jahr 2004. Crash, Krise, Bärenmarkt waren die Schlagwörter welche die Zeitungen beherrschten, und trotzdem gingen die Kurse nach oben. Thomas Grüner von Grüner Fisher Investments.
"Wir erleben in dieser wirtschaftlichen Erholung das typische Verhaltensmuster nach dem Ende der letzten Bärenmärkte", so Thomas Grüner von Grüner Fisher Investments. Denn, auch 2004 war die Skepsis hoch. Und niemand traute den Aktienmärkten eine weit reichende Erholung zu. Auch damals wurden auf die schlechten Wirtschaftszahlen der letzten Monate, die schwachen Ausblicke der Unternehmen, die steigende Arbeitslosigkeit und die wachsenden Probleme der Unternehmen verwiesen. Die Märkte drehten trotzdem. Fast alle damaligen Prognosen haben sich in der Folge als zu pessimistisch heraus gestellt. Auch damals haben die Notenbanken weltweit gegen die Krise angekämpft und mit einer expansiven Geldpolitik die Märkte stabilisiert. Dies wird auch in den kommenden Monaten der Fall sein, so Thomas Grüner. Die aktuelle "Mauer der Angst" ist laut Thomas Grüner "hoch". Das sollte für viel Platz für die globalen Aktienmärkte sorgen, um an dieser Mauer empor zu klettern.
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