Trendfolger Haase warnt: "DAX 4.000 ein Thema"
"Unser Trendfolgesystem zeigt, beim DAX stehen die Ampeln nicht mehr auf grün. Wir haben so starke Warnsignale wie 2007. Was danach kam, hat jeder wohl noch vor Augen. Dem DAX droht ein ganz schönes Unwetter."Daniel Hasse von Haase und Ewert spricht über das eigens entwickelte Trendfolgesystem für die Märkte und wie der DAX und die Banken derzeit aufgestellt sind.
Bei Trendfolgesystemen handelt es sich um computergestützte Prognosesysteme (»Handelssysteme«) für die Kursentwicklung von Aktien, Indices und anderen Handelsobjekten. Im Gegensatz zu anderen Handelsansätzen verwenden technische Handelssysteme keine »externen« Daten wie beispielsweise Analystenbewertungen oder veröffentlichte Unternehmensdaten, sondern ausschließlich Kursdaten. Anhand der Auswertung dieser Kursverläufe generieren Handelssysteme Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen. Diese Signale versuchen mit dem Trend zu handeln, daher logischerweise auch die Bezeichnung Trendfolgesysteme.
"Augfrund der Warsignale muss man aktuell sehr vorsichtig sein. Die Gefahr größerer Rückschläge ist gegeben. In ein oder mehr Jahren, muss man bei Aktien wieder engagiert sein. Die Politik drückt sich seit langem vor einer endgültigen Lösung der Schuldenfrage, das st ein großes Problem. Man muss derzeit die Renditen von italienischen und spanischen Anleihen im Auge behalten, das ist ein guter Indikator", so Haase gegenüber dem DAF.
Redakteur: Marco Pahl
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