Vorsicht: "Kursen nicht mehr hinterherlaufen"
Die Kurse steigen – und ein Vermögensverwalter ist nicht dabei? "Tödlich", sagt Wolfgang Köbler von der KSW Vermögensverwaltung, "da muss man dabei sein, und wir sind es".
Aber wer den Einstieg verpasst hat, sollte den "Kursen nicht mehr hinterherlaufen", mahnt Köbler. "Der Aufschwung ist rein liquiditätsgetrieben, die Notenbanken machen die Kurse." Das könne schnell wieder vorbei sein, denn trotz neuer Milliarden für Griechenland sei die Krise nicht gelöst. "Da hat niemand etwas im Begriff, weder die Notenbanken, noch die Politik", ist der Nürnberger Vermögensverwalter überzeugt. Deshalb ist er bereits auf die vorsichte Seite gewechselt, auch wenn die Investitionsquote in Aktien noch nicht reduziert wurde. "Wir kaufen zur Absicherung Optionen weit aus dem Geld sowie Volatiliätsprodukte in unseren Fonds hinein. So ist der Vitreo ETF Global P (LU0309870631) seit Jahresbeginn nur im sieben Prozent mitgelaufen, weist aber im Drei-Jahres-Vergleich rund 20 Prozent plus auf. "Wir agieren lieber vorsichtig und vermeiden so in den nächsten Baisse dabei zu sein", betont Köbler.
Redakteur: Bernhard Jünemann
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