Wall Street Opening Bell: Gewinne - Dow Jones tut es dem DAX gleich
Auch die amerikanischen Märkte können sich heute erholen. Das Thema Schuldenkrise tritt auf dem Parkett ein wenig in den Hintergrund. Nach drei Tagen mit Verlusten sind die Vorzeichen endlich wieder einmal grün. Der Dow Jones verbuchte zum Auftakt ein Plus von 45 Punkten und notierte bei 12.447,33 Punkten. Für den Nasdaq Composite ging es 20 Zähler nach oben auf 2.800,88 Punkte.
Vor allem die guten Konjunkturdaten aus China stützen den Markt. Die Gefahr einer "harten Landung" der chinesischen Wirtschaft scheint erst einmal gebannt: Trotz der Bremsmanöver zum Kampf gegen die hohe Inflation in China verlangsamte sich das Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal weniger als erwartet. Wie es aussieht bleibt die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt weiterhin der Motor der globalen Konjunktur. Außerdem spricht Fed-Chef Ben Bernanke heute vor dem US-Repräsentantenhaus. Man diskutiert darüber, warum die ergriffenen Konjunkturmaßnahmen nicht erfolgreicher waren.
Electronic Arts macht wegen eines Zukaufs von sich reden. Der Spielespezialist stößt mit der Übernahme von PopCap Games, dem Hersteller von Titeln wie "Plants vs. Zombies", "Bejeweled" oder "Zuma", tiefer in die Welt der Online-Spiele vor. Electronic Arts lässt sich die Übernahme bis zu 1,3 Milliarden Dollar (900
Millionen Euro) kosten.
Der US-Medienkonzern News Corp. von Rupert Murdoch zieht als Folge der Abhöraffäre seiner britischer Zeitungen sein Gebot für die britische Senderkette British Sky Broadcasting zurück. Es sei nicht länger geplant, die restlichen BSkyB-Anteile zu übernehmen. Damit reagierte Murdoch auf eine Forderung der britischen Politik. Am Mittwoch hatten alle Parteien im Parlament auf Antrag der Labour-Opposition Murdoch aufgefordert, diesen Schritt zu tun. Premierminister David Cameron hatte Murdoch aufgefordert, zunächst einmal die Probleme in seinem Unternehmen zu lösen, bevor er eine neue Investition tätigt. Für Murdoch platzt damit ein Milliardendeal. Der australisch-amerikanische Medienmogul will seinen 39-Prozent-Anteil an BSkyB behalten.
Außerdem ist auch Netflix wieder ein Thema an der Wall Street. Was sich bei dem DVD-Film-Verleiher tut, weiß unsere Korrespondentin Nancy Lanzendörfer.
Redakteur: Sandra Heinze
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"Short positionieren"
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