Zertifikate Aktuell: Euro - Weiter auf Erholungskurs?
Noch vor einem Vierteljahr sah es düster aus um den Euro. Drohende Staatspleiten einiger EU-Staaten gaben grossen Grund zur Sorge. Aber mittlerweile scheinen Sparpläne zu greifen und negative US-Konjunkturdaten sorgen für eine gewisse Stabilität im Euro. Wie nachhaltig dies ist, dazu Gregoire Toublanc von der BNP Paribas.
Ein überraschend schwach ausgefallener US-Arbeitsmarktbericht hat den Eurokurs am Freitag auf einen Höhenflug geschickt. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde am späten Nachmittag mit 1,3317 US-Dollar gehandelt. Vor der Veröffentlichung der Daten hatte ein Euro lediglich 1,3177 Dollar gekostet. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Nachmittag auf 1,3176 (Donnerstag: 1,3184) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7590 (0,7585) Euro. Die Beschäftigtenzahl war im Juli doppelt so stark gesunken wie erwartet. Auf Monatssicht war die Zahl der Beschäftigten laut US-Arbeitsministerium um 131.000 zurückgegangen. Volkswirte hatten im Durchschnitt lediglich mit einem Abbau um 65.000 Stellen gerechnet.
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