Zyklenanalyse: "Es wird ungemütlich - DAX unter 5.000"
Klaus Deppermann, Technischer Analyst der BHF Bank, ist Spezialist für langfristige Zyklen. Danach muss beim DAX trotz des starken Jahresbeginns noch mal eine Abwärtswelle folgen: „Dabei wird das alte Tief knapp unter 5.000 unterschritten“, ist er überzeugt.
Eine ähnliche Situation sieht er an den amerikanischen Märkten. „Der übergroße Optimismus der Privatanleger spricht für eine mittelfristige Trendwende“, gibt er zu bedenken. Und er macht den Anlegern wenig Hoffnung, dass sich Europa diesmal von den USA abkoppeln kann, so wie sich die USA positiv bisher von Europa haben abgekoppelt. Beim Gold ist Deppermann positiv gestimmt: „ Die Korrekturwelle nach der Übertreibung im Sommer ist jetzt abgeschlossen“, analysiert er, „der Aufwärtstrend ist weiterhin voll intakt“. Allerdings warnt er vor den Auswirkungen einer Aktienbaisse: „Das könnte den Goldpreis doch noch eine Zeit lang bremsen, wenn wie in früheren Phasen eine hohe Liqudititäspräferenz um sich greift.“ Deppermanns Rat an die Aktienanleger: „Nehmen Sie Gewinne mit oder sicheren Sie sich jetzt wenigstens ab.“
Redakteur: Bernhard Jünemann
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