Nebenwerte: Bei diesen Aktien lohnt sich ein Blick
Die Aktie von Ahlers hat in den letzten 12 Monaten über 20% zugelegt, ist aber aufgrund der Turbulenzen der vergangenen Tage unter die Räder gekommen. "An etwas unruhigen Tagen ist die Aktie aus meiner Sicht für den längerfristig orientierten Anleger auf jeden Fall attraktiv", sagt Alexander Langhorst Geschäftsführer bei GSC Research GmbH. Lange hat es gedauert bis es die Aktie von Gesco über die Marke von 70 Euro geschafft hat. In den letzten Tagen ging es aber wieder abwärts. "Wenn sich das Marktumfeld wieder beruhigt, ist die Aktie vor allem bei Kursen unter 60 Euro interessant", so der Experte.
Ahlers ist Spezialist in Sachen Herrenoberbekleidung. Das Premium-Segment ist mit den Marken Baldessarini, Otto Kern und Pierre Cardin abgedeckt. Im zweiten Bereich Jeans & Workwear hat Ahlers die Marke Pioneer und Gin Tonic ist die Marke für Sportliche. "So kann Ahlers ein breites Spektrum im Bereich Herrenmode anbieten und kann dem Retail-Partner verschiedene Kollektionen in verschiedenen Preislagen zur Verfügung stellen", sagt Alexander Langhorst. Für Ahlers ist es im ersten Quartal rund gelaufen. Das EBIT legte um 11,5% zu auf 5,8 Millionen Euro. Der Umsatz stieg um 7,5% auf 121,5 Millionen Euro.
Gesco ist eine Beteiligungsgesellschaft, die Unternehmen des industriellen Mittelstands erwirbt. Der Umsatz legte im ersten Quartal 2011/12 um knapp 30% auf 99,7 Millionen Euro zu. Das EBIT stieg auf 9,4 Millionen Euro. Das ist mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr. "Die Zahlen fürs erste Quartal waren in der Tat sehr erfreulich. Man konnte von der guten Konjunktur profitieren", sagt Alexander Langhorst. Auch von April bis Juni hat sich die positive Tendenz der ersten drei Monate fortgesetzt. "Ich gehe davon aus, dass die gestern nochmals bestätigte Guidance fürs laufende Jahr mit einem Umsatz von 390 Millionen Euro und einem Ergebnis je Aktie von 6,29 Euro durchaus erreichbar ist", so der Experte weiter. In der Regel sind die Prognosen des Konzerns eher zurückhaltend.
Redakteur: Sandra Heinze
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